Wolfsburg Connect: Mobilität schafft Verbindungen

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Werner Frosch

Director, Architecture & Landscape, Germany

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Ein übersehenes Wassergrundstück in der Volkswagen-Stadt Wolfsburg wird zu einer begehbaren Gemeinschaft, die sowohl auf menschliche Maßstäbe als auch auf innovative Mobilitätslösungen setzt.

Für Volkswagen, dessen zukunftsweisende Mobilitätsforschung in Wolfsburg stattfinden wird, bedeutet das Anlocken von Top-Talenten, nicht nur den besten Arbeitsplatz zu bieten, sondern auch die attraktivste Stadt. Es gilt, den Rahmen für eine Stadt zu schaffen, die so vielfältig ist wie die Talente und Köpfe, die sie anziehen soll.

Sozial & ökologisch: Nachhaltigkeit auf allen Ebenen

Die Büroräume die auf dem Areal entstehen sind in Holzmassivbauweise errichtet und bieten eine hochmoderne Arbeitsumgebung mit einem geringen CO2-Ausstoß. Die verbesserte Anbindung von Volkswagen an das Nordkopfviertel macht die 70.000 VW-Mitarbeiter zu einer Bereicherung für die Stadt.

Ebenerdige Einzelhandels-, Technologie- und Kreativwerkstätten, die mit Grünflächen und Außenanlagen verwoben sind, schaffen einen aktiven öffentlichen Raum für den ganzen Tag. Die Innenhöfe zwischen den Blöcken werden zu offenen öffentlichen Durchgängen und schaffen ein urbanes Erlebnis. Besonderer Wert wird bei der Planung auch auf die passende Infrastruktur für Fußgängerinnnen, Fußgänger und Radfahrende gelegt. Ein paar Stockwerke höher verteilen sich Büros und Wohnungen über das gesamte Viertel und werden von Dachgärten, Terrassen, Restaurants und Bars gekrönt.

Der vielfältige Mix schafft eine Stadt, die den ganzen Tag über lebendig ist. Denn selbst wenn Pendelnde das Areal verlassen, füllen Wolfsburgerinnen und Wolfsburger die öffentlichen Plätze und Restaurants des Bezirks.

Vernetzung für alle

Der übersehene Mittellandkanal, der bisher durch eine stark befahrene Straße von den Gehwegen abgeschnitten war, wird zu einem belebten Hafenviertel mit einer Promenade, einem Kanalpark und einer Fußgängerbrücke.

Die Vielfalt der Mobilitätsangebote führt zu einem vielschichtigen Stadtgefüge, das sich mehr an der Größe des Menschen als an der Größe des Autos orientiert. Wolfsburg Connect greift dies auf, indem es auf Verbindung, Mobilität, Vielfalt und Auswahl setzt.

Der Mobilitätsknotenpunkt, bekannt als „Campo“, ist geografisch und konzeptionell zentral für das Projekt und verbindet die Menschen innerhalb der Stadt und in der Region. Vom Campo aus bieten sich Besucherinnen und Besuchern zahlreiche Mobilitätsoptionen: Bus, Taxi, Stadtradeln und Fußwege fächern sich von diesem Knotenpunkt aus auf.

Die Mischung macht‘s

Ein Schlüsselkonzept von Wolfsburg Connect ist die Schaffung eines vielschichtigen Wohnumfelds, und es ist ein wirklich gemischt genutzter Stadtteil. Es gibt keine Strukturen, die nur einem Zweck dienen. So wird das Gelände weit über seine Grenzen hinweg zum Anziehungspunkt und lädt zum Verweilen ein.