Big Data macht Windenergie günstiger

Offshore-Windpark

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Moritz Werther Häckell

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In modernen Windenergieanlagen werden große Mengen an Betriebsdaten in hoher zeitlicher Auflösung erfasst. Bislang werden diese aber nur in Teilen und in Form von zehnminütigen Mittelwerten archiviert und nicht vollständig ausgewertet. Zudem überlagert häufig ein Messrauschen die Daten, was die Analyse erschwert. Eine erweiterte Auswertung dieser Daten kann jedoch dazu genutzt werden, Fehler im Betrieb von Windenergieanlagen frühzeitig zu erkennen oder auch vorherzusagen. Das Forschungsprojekt „WiSA big data“ („Wind farm virtual Site Assistant for O&M decision support – advanced methods for big data analysis“) bringt Wissenschaftler und Industrie zusammen, um neue Analyseverfahren zu entwickeln und mit Hilfe der Daten schließlich die Kosten für Windenergie zu senken.

Gemeinsam mit weiteren Partnern arbeitet Ramboll daran, das Potenzial der in den Daten enthaltenen Informationen zu erschließen. Die erfassten Daten beinhalten Wetterdaten, Informationen aus Reparatur- und Wartungsberichten und hochfrequente Sensormessungen wie beispielsweise Rotordrehzahl, Leistung und Temperaturen. Die Projektpartner wollen diese Daten auf einer speziell entwickelten Hard- und Software-Plattform sammeln, verwalten, analysieren und bewerten. 

Virtueller Assistent vereinfacht Wartung

Ziel des Projekts ist es, einen virtuellen Assistenten für die Windindustrie zu entwickeln. Dieses Werkzeug soll eine genauere Fehlerdiagnose ermöglichen und den Betreibern von Windparks Entscheidungshilfen bieten, um Windenergieanlagen vorausschauend zu warten. Mit Hilfe des virtuellen Assistenten können Unregelmäßigkeiten schneller erkannt werden und der Betreiber erhält die Möglichkeit, direkt die nötigen Maßnahmen umzusetzen. Kostenintensive Wartungen und Instandhaltungen auf See werden so vereinfacht und sorgen dafür, dass die Offshore-Windenergie günstiger wird.

Das Projektkonsortium will in „WiSA big data“ die Brücke von fundierter Methodenforschung hin zur Erprobung im industriellen Einsatz schlagen. Ramboll bringt in das Projekt umfassende Expertise in der Anwendung von digitalen Zwillingen und dem Umgang mit großen Datenmengen ein.

Das Vorhaben wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) über einen Zeitraum von drei Jahren mit insgesamt 2,6 Millionen Euro gefördert.