Wasserversorgung in Marokko: Meerwasserentsalzungsanlage

Entsalzungsanlage Marokko

Entsalzungsanlage Marokko

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Andrea Merkle

Dr. Andrea Merkle

Principal
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Projekthintergrund

Die steigende Nachfrage und klimabedingte Wasserknappheit hat in Marokko in den letzten Jahren viele Regionen vor die Herausforderung gestellt, die Bevölkerung ausreichend mit Trinkwasser zu versorgen. Das Strategiepapier der marokkanischen Regierung zur Verbesserung der Wasserversorgung beinhaltet den Bau und Betrieb von Meerwasserentsalzungsanlagen.

Lückenanalyse und Zusatzstudie

Ramboll prüfte die nationale Umweltstudie und adressierte festgestellte Lücken mit einer ergänzenden Umwelt- und Sozialverträglichkeitsstudie nach internationalen Standards, um internationale Finanzierung für das Projekt zu erhalten. Das Projekt war bereits auf nationaler Ebene geprüft und genehmigt. Die Zusatzstudie beinhaltete unter anderem eine intensivere Betrachtung der Auswirkungen auf die Meeresumwelt und die terrestrische Flora und Fauna. Sozio-ökonomische Untersuchungen und die Erstellung eines Stakeholder Engagement Plans (SEP) sowie eines Landerwerbsplans (Land Acquisition Plan (LAP)) erstellte Ramboll zusätzlich, um negative Auswirkungen von ökonomischen Enteignungen zu vermeiden, zu mindern und zu managen.

Positiver Beitrag

Durch die zusätzlichen Betrachtungen von Umwelt und Wirtschaft (z.B. Tourismus) und die Erstellung eines Umwelt- und Sozial-Managementplans (ESMP) werden negative Auswirkungen nachhaltig gemanagt. Die zusätzliche Auswirkungsanalyse auf die Meeresumwelt (Einleitung der Salzsole) resultierte in einer Designänderung, um eine Versalzung der Küste zu vermeiden. Der SEP und der LAP sichern ein adäquates Sozial-Management.

Nachhaltigkeitsfakten

  • Das Projekt stellt die Wasserversorgung an der Küste zwischen Tiznit und Sidi Ifni südlich von Agadir sicher.
  • Die stabile Wasserversorgung sichert sowohl gesellschaftliche als auch wirtschaftliche Entwicklung.
  • Das ursprüngliche technische Design wurde geändert, um negative Auswirkungen auf Umwelt und Wirtschaft zu vermeiden (z.B. Versalzung der Küste und des Strandes).