Nachhaltigkeit im EU-Einzelhandel fördern: Retail Forum und REAP

Kontakt

Valentina Romagnoli

Valentina Romagnoli

Senior Consultant
Telefon: +49 89 978970-170
Veronika Abraham

Veronika Abraham

Senior Consultant
Telefon: +49 89 978970-171

Unsere Services

Ausgangssituation & Aufgabe

2009 wurde das EU-Retail Forum als Plattform verschiedener Interessengruppen ins Leben gerufen. Es verfolgt das Ziel, die ökologischen Folgen des europäischen Einzelhandels und seiner Lieferkette zu verringern, nachhaltigere Produkte zu fördern und die Verbraucher über umweltfreundliche Einkaufsmöglichkeiten zu informieren. Die Mitgliedschaft ist freiwillig und steht allen Einzelhandels-Unternehmen offen, die am Umweltaktionsprogramm für Einzelhändler (Retailers' Environmental Action Programme, REAP) teilnehmen. In seiner dritten Phase (2016-2018) zählt REAP 26 Unterzeichner aus Einzelhändlern und Handelsverbänden.

Seit Ende des ersten Berichtsjahres ist Rambolls Geschäftsbereich Environment & Health (ehemals BiPRO) im Auftrag der Europäischen Kommission (Generaldirektion Umwelt) für das jährliche externe Monitoring der REAP-Unterzeichner verantwortlich. Das Monitoring führen wir gemeinsam mit dem Österreichischen Umweltbundesamt durch, das Partner im von Ramboll geführten Konsortium ETREAP ist.

Unsere Leistungen

Das jährliche Monitoring der Handelsverpflichtungen und Unternehmensleistung umfasst die Bereiche Energieeffizienz, Ökologisierung des Vertriebssystems, Marketing und Kommunikation, nachhaltige Produkte, CO2-Emissionen, Verpackungsoptimierung, Abfall- und Wassermanagement sowie nachhaltige Lieferketten. Dabei werden auch die zugrunde liegenden rechtlichen Rahmenbedingungen betrachtet, die in einzelnen Ländern oder Regionen konkrete Maßnahmen auslösen können. Die Daten beziehen wir direkt aus den von den Unternehmen an REAP berichteten Informationen, den im Rahmen von REAP erstellten jährlichen Fortschrittsberichten sowie den Jahres- und CSR-Berichten der teilnehmenden Unternehmen. Ob die Verpflichtungen eingehalten werden, prüfen wir durch europaweite regelmäßige Besuche in den Vertriebszentren und Verkaufsstellen aller REAP-Mitglieder. Dabei werden auch Best-Practice-Beispiele ermittelt. Dieses Vorgehen ermöglicht es, die unternehmens- und branchenspezifischen Veränderungen zu vergleichen. So können wir nicht nur die europäischen Regulierungsbehörden beraten und unterstützen, sondern auch die einzelnen Mitgliedsunternehmen.

Bei den Evaluationen der ersten fünf Jahren stand vor allem der Fortschritt der individuellen Prioritäten der Unternehmen im Fokus. 2016 führten wir eine retrospektive sektorbezogene Bewertung der REAP-Leistung durch. Seit 2017 bewerten wir die neuen Selbstverpflichtungen der Unternehmen in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft. Diese zielen vor allem darauf ab, Lebensmittelabfälle oder den Verbrauch von Plastik zu reduzieren.