Siemens-Konzernzentrale: Zukunftsweisend & nachhaltig

Kontakt

Werner Frosch

Director, Architecture & Landscape, Germany

Unsere Services

90% weniger Energieverbrauch und CO2-Ausstoß, 75% weniger Wasserbedarf als die vorherige Zentrale: Die Siemens-Konzernzentrale in München setzt neue Maßstäbe für nachhaltige Gebäude. Bei der Konzeption wurden ehrgeizige Ziele gesetzt: nur neun Kilogramm CO2 pro Quadratmeter im Jahr sollte das Gebäude verursachen und ausschließlich mit regenerativen Energien versorgt werden.

Ressourcenschonend & energieeffizient

Um diese Ambition zur Wirklichkeit werden zu lassen, kommen in dem Gebäude Photovoltaik und Geothermie sowie zahlreiche Smart-Building-Lösungen zum Einsatz. Alle Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik-Elemente sind intelligent vernetzt. Dazu liefern beispielsweise CO2-Fühler und Tageslichtsensoren wichtige Daten. Basierend auf den Informationen von 30.000 Datenpunkten im Gebäude regelt die Siemens-eigene fortschrittliche Gebäudetechnik alle Informationen, um ein gesundes und produktives Raumklima zu schaffen und ermöglichen einen optimalen Betrieb. Die schrägen Innenfassaden lassen das Tageslicht weit in das Gebäude eindringen und reduzieren den Bedarf an künstlicher Beleuchtung.

Durch diese Verbindung aus optimaler Architektur und innovativer Technik entspricht das Gebäude dem Platin-Standard der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen DGNB und Leadership in Energy and Environmental Design LEED.

Die Zukunft der Arbeit in der Architektur

Die 1.200 Mitarbeitende von Siemens arbeiten nun in einer hochmodernen, inspirierenden Arbeitsumgebung, die den Wissensaustausch und die Interaktion innerhalb des Unternehmens unterstützt.

Das 65.000 Quadratmeter große Gebäude ermöglicht eine Kombination aus Großraumbüros und projektorientierten Bereichen, in denen die Mitarbeitenden interdisziplinär und in größeren Gruppen zusammenarbeiten können. Ruhezonen für konzentriertes Arbeiten sind ebenfalls ein grundlegender Bestandteil des Bürolayouts.

Die verschiedenen Büroräume sind durch eine erweiterte Interaktionszone und verschiedene Quergänge miteinander verbunden. Alle Arbeitsplätze befinden sich an bodentiefen Fenstern, und die Mitarbeitenden können Heizung und Lüftung nach Bedarf einstellen. Die transparente Gestaltung sorgt für Sichtkontakt über Höfe und Geschossebenen hinweg.

Enge Verbindung zur Stadt: Dauerhafter Mehrwert für die Gesellschaft

Nach nur sechs Jahren Projektlaufzeit und drei Jahren Bauzeit öffnete das Gebäude seine Tore für die Öffentlichkeit. Die grünen Innenhöfe, das Restaurant und das Café der Siemens-Zentrale ist für alle frei zugänglich. Die Architektur des offengestalteten Hauptsitz ermöglicht Passantinnen und Passanten zudem erstmals einen direkten Fußweg zwischen der Münchner Innenstadt und dem Museumsviertel und verbindet so die Gemeinschaft, das Unternehmen und die Stadt. Auch die Materialität der Fassade unterstreicht die tiefe lokale Verwurzelung von Siemens mit München. Mit der Siemens-Konzernzentrale wurde ein Ort geschaffen, der einen dauerhaften Mehrwert für das Unternehmen und die Gesellschaft bietet.