RandstadRail Den Haag

Randstad Rail, DenHaag

Randstad Rail, DenHaag

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Nils Jänig

Nils Jänig

Spearhead Director, Rail Systems, Germany
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Stadtbahn Den Haag (HTM) und Metro Rotterdam (RET) teilen sich einen Streckenabschnitt auf einer Länge von 6 km. Infrastrukturelle und betriebliche Maßnahmen wurden entwickelt und mit einer Betriebssimulation untersucht, damit das System auch in Zukunft zuverlässig betrieben werden kann.

Mit Hilfe eines dynamischen Modells wurde untersucht, welchen Effekt die vorgeschlagenen Maßnahmen auf die Kapazität des Systems haben. Ziel ist die Priorisierung und letztlich die Einteilung in kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen.

Im Modell wurden sowohl die unterschiedlichen Fahrzeugeigenschaften der Metrofahrzeuge und der drei HTM-Fahrzeugtypen hinterlegt. Besonders anspruchsvoll war jedoch die Abbildung der Signaltechnik, da je nach Streckenabschnitt unterschiedliche Systeme zum Einsatz kommen. So findet man Signalsysteme von BBR und Siemens im Innenstadttunnel und südlich des Hauptbahnhofs sowie die Fahrt auf Sicht nach BOStrab im Stadtgebiet Den Haag. Die signalisierten Abschnitte sind zwar in klassische Blockabstände aufgeteilt, jedoch haben sie unterschiedliche Eigenschaften: So können z. B. im Tunnelabschnitt in der Innenstadt mehrere Fahrzeuge nacheinander in die Stationen einfahren (BBR-System). Im gemeinsam genutzten Bereich hingegen (System von Siemens) halten jeweils entweder ein HTM- oder ein Metro-Fahrzeug an den betreiberspezifischen Bahnsteigen.

Folgende Szenarien wurden bearbeitet:

  • Verschiedene Fahrplanregulierungsmodelle
  • Änderung des Layouts einer niveaugleichen Kreuzung von HTM- und RET-Strecke
  • Optimierung von Signalpositionen
  • Betrieb mit reduzierten Blocklängen
  • Fahren auf Sicht

Die Untersuchung hat ergeben, dass eine Ausweitung des Verkehrsangebots bis zu einem bestimmten Umfang möglich ist. Signifikante Erweiterungen sind jedoch nur mit einer grundsätzlichen Änderung des Signalsystems auf dem von HTM und RET gemeinsam genutzten Abschnitt möglich.

Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro MottMacDonald Niederlande erarbeitet, mit dem Ramboll schon in früheren Projekten in den Feldern Betrieb und Simulation von Stadtbahnsystemen zusammengearbeitet hat.