Harburger Hafenschleuse – Hochwasserschutz-Ertüchtigung

Harburger Schleuse

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Thomas Schramm

Thomas Schramm

Division Manager Consulting/ Project Management
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Im Rahmen des Bauprogramms „Anpassung des öffentlichen Hochwasserschutzes der Hansestadt Hamburg“ wurde die Harburger Hafenschleuse den neuen Sturmflutbemessungswasserständen angepasst und für die nächsten 70 Jahre ertüchtigt.

Neben der Erhöhung der Außenhäupter mussten die Torkörper instandgesetzt und aufgestockt werden. Der Neu- bzw. Umbau des Betriebsgebäudes mit zeitgemäßem Steuerstand sowie die Schaffung einer barrierefreien Querung des Außenhauptes waren Teil des Gesamtkonzepts.

Der Beton der Schleusenkammer wurde saniert und mit zusätzlichen Ankern versehen. Es erfolgte der Neubau der Oberwagen und eine Erneuerung der Laufschienen am Außen- und Binnenhaupt zum Teil unter Wasser. Im Umfeld kam der Neubau einer rückwärtigen Winkelstützwand auf den Schleusenkammerwänden und Umspundung der Betriebsfläche am Binnenhaupt zur Erhöhung der Hochwasserschutzwand hinzu, um auch hier ein durchgängiges Hochwasserschutzniveau zu erreichen. Dies bedeutete zugleich das Erfordernis mehrerer Deichscharten (Drehtore) in der Hochwasserschutzwand, um die Zugänglichkeit der Betriebsgebäude mit den vorhandenen Straßen zu gewährleisten.

Die Torkammer des Binnenhaupts wurde mit zusätzlicher Bewehrung ausgerüstet, da diese nicht mehr den Erfordernissen genügten. Die Ausrüstung umfasste sowohl den Neubau der Tor- und Schützantriebe sowie der Elektro- und Steuerungstechnik. Ramboll hat die Objekt- und Tragwerksplanung sowie die Planung der technischen Ausrüstung erstellt als auch die örtliche Bauüberwachung wahrgenommen und darüber hinaus eine Risikobeurteilung nach der Maschinenrichtlinie 2006/ 42/ EG entwurfsbegleitend erstellt. Hinzu kam die Erstellung des SiGe-Plans sowie Planung der Sicherheitsmaßnahmen für späteren Betrieb.

Als Grundlage der Bearbeitung wurde eine Recherche von Bestandsunterlagen und örtliche Überprüfung wichtiger Konstruktionsdetails, d.h. die Bestandsaufnahme und Bewertung der vorhandenen Bausubstanz durchgeführt. Es folgte die Nachrechnung des Bestandes, Ermittlung der statischen und hydraulischen Reserven der vorhandenen Bauteile sowie eine Variantenuntersuchung des erweiterten Planungsansatzes (Neubau eines Außenhauptes) einschließlich der Konsequenzen für Bauablauf und Bauzeiten.

Die Leistungen umfassten im Einzelnen:

Objekt- und Tragwerksplanung gem. §§ 55 und 64 HOAI – Leistungsphase 1-3 / Leistungsphase 4 und 5 teilweise / Leistungsphase 6-7

  • Grundleistungen
    • Grundlagen, Vorentwurf, Entwurf
    • Genehmigungs-, Ausführungsplanung
    • Vorbereiten und Mitwirkung bei der Vergabe
  • Besondere Leistungen
    • Bestandsaufnahme und Bewertung der vorhandenen Bausubstanz
    • Nachrechnung des Bestandes, Ermittlung der statischen und hydraulischen Reserven der vorhandenen Bauteile
    • Variantenuntersuchung des erweiterten Planungsansatzes (Neubau eines Außenhauptes)
  • Bauablauf und Bauzeitenpläne
Technische Ausrüstung
  • Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 6 § 53 HOAI
  • Besondere Leistungen
    • Erstellung einer Risikobeurteilung nach der Maschinenrichtlinie 2006/ 42/ EG, entwurfsbegleitend
    • Erstellung SiGe-Plan sowie Planung Sicherheitsmaßnahmen für späteren Betrieb
Betriebsgebäude mit Steuerstand (mit NU)
  • Grundleistungen Gebäude § 33 HOAI Leistungsphase 1-7, ÖBÜ
  • Grundleistungen TGA § 53 HOAI der Leistungsphase 1-6
Örtliche Bauüberwachung nach HOAI § 33 und § 53 sowie Anlage 2.8.8, 2.10.7, 2.6.8, 2.11.6
  • Ingenieurbau, Gebäude und Technische Ausrüstung

Ramboll

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Tel:+49 40 302020-0
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