Absenktunnel für Fehmarnsundquerung

Fehmarnsundtunnel Südportal

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Andreas Nitschke

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Johannes Gramse

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Dr. Arne Stahlmann

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Insgesamt acht unterschiedliche Lösungen für die Querung des Fehmarnsund zwischen Großenbrode und der Insel Fehmarn lagen den Entscheidern vor, darunter sowohl Brücken- als auch Tunnelvarianten. Schließlich wurde mit dem Entwurf eines Absenktunnels der INGE Fehmarnlink, mit Ramboll als Federführer eine Lösung gefunden, die auch den Wünschen der Region entspricht. Bei einem Bürgerbeteiligungsverfahren hatte sich das „Dialogforum Feste Fehmarnbeltquerung“ für einen Erhalt der aus dem Jahr 1963 stammenden und denkmalgeschützten Fehmarnsundbrücke ausgesprochen, die als Wahrzeichen der Region gilt. Sie wird nach Sanierungsarbeiten für den langsamen Verkehr sowie für Fußgänger und Radfahrer erhalten bleiben.

Umfassende Planung mit BIM-Methodik

Der geplante Absenktunnel bietet Platz für eine 4-streifige Bundesstraße sowie zwei Gleise. Neben der Grundlagenermittlung und Vorplanung des Absenktunnels einschließlich der gesamten Tunnelausrüstung übernahm Ramboll auch die Planung der Rampen und Tröge sowie der Betriebsgebäude unter Berücksichtigung der öffentlichen Belange und des Umweltschutzes. Die Verkehrsplanung für Straßen und Schiene lag beim Projektpartner Böger+Jäckle. Hierzu waren für eine umfangreiche Variantenuntersuchung Trassen und Gradienten (Verkehrsplanung) beidseits der bestehenden Brücke zu planen und die technischen Bauwerke (Objektplanung, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung und Sicherheitstechnik) auf verschiedenen Trassen zu entwerfen. 

Das Projekt wird als Pilotprojekt der DB Netz AG mit der BIM-Methodik geplant. Für die Gestaltung der Bauwerke ist ein Architekt beratend im Team.

Mit dem Fehmarnsundtunnel erhält das deutsche Schienen- und Straßennetz eine Anbindung an den Fehmarnbelttunnel, der Deutschland und Dänemark verbinden wird. Der ebenfalls von Ramboll geplante Fehmarnbelttunnel wird nach Fertigstellung mit 18 Kilometern der weltweite längste Schienen- und Straßentunnel sein.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der DB Netz AG.