Einführung von ETCS in Schleswig-Holstein

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Ralf Jugelt

Ralf Jugelt

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Im Rahmen der Umsetzung der europäischen grenzüberschreitenden ETCS-Korridore für den Güterverkehr soll das Hauptstreckennetz in Schleswig-Holstein in den kommenden Jahren von der neuen Signaltechnik profitieren. 

Die NAH.SH als Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr möchte deshalb die betrieblichen Chancen und Risiken von ETCS im Zusammenhang mit dem Betrieb des regionalen Personenverkehr prüfen – hinsichtlich der eventuellen Auswirkungen auf die Trassenverfügbarkeit für den SPNV, der erreichbaren Kantenfahrzeiten zwischen den Netzknoten sowie der Betriebsführung in den Knotenbahnhöfen und an den Schnittstellen zu den noch nicht mit ETCS ausgerüsteten Strecken. 

NAH.SH beauftragte daher Ramboll mit der Durchführung einer Studie, die anhand ausgewählter Beispielanwendungsfälle im Streckennetz Schleswig-Holsteins einen Einblick in die möglichen Auswirkungen der ETCS-Implementierung auf den geplanten Zielfahrplan 2030 für den regionalen Personenverkehr gibt. Dazu entwickelt Ramboll mehrere Anpassungsszenarien, in denen die konventionelle Signalisierung und die ETCS-Anwendung verglichen werden. Die Auswirkungen auf die erzielbaren Fahr- und Reisezeiten und die Streckenkapazität werden durch Infrastruktur- und Fahrplanmodellierung in RailSys überprüft. Ramboll begleitet seit Jahren verschiedene Infrastrukturbetreiber bei der Planung und Einführung von ETCS und kann somit auf umfangreiche Erfahrungen aus vergleichbaren Anwendungsfällen im internationalen Markt zurückgreifen.

Die Ergebnisse der Studie ermöglichen es NAH.SH und dem Land Schleswig-Holstein, den zukünftigen Infrastrukturentwicklungsbedarf effizienter mit dem Infrastrukturbetreiber abzustimmen und bei der Einwerbung notwendiger Finanzmittel für zusätzliche Infrastrukturmaßnahmen mitzuwirken, um ein attraktives Netz für den zukünftigen Bedarf des Personen- und Güterverkehrs bereitzustellen.