Ramboll unterstützt Hamburg auf dem Weg zu einer lebenswerteren Innenstadt

15. Juli 2021

Klimafreundlich und attraktiv: Durch eine nachhaltige Verkehrs- und Stadtplanung wird sich das Stadtbild im Zentrum von Hamburg in den kommenden Jahren wandeln. Ramboll unterstützt den Hamburger Senat auf dem Weg zu einem CO2-freundlichen Zentrum mit größerer Lebens- und Aufenthaltsqualität. Im Rahmen dessen evaluiert Ramboll die ersten Projekte zur konkreten Umsetzung.

Hamburg Jungfernstieg

Hamburg Jungfernstieg

Kontakt

Jens Vogel

Senior Consultant
Mobiltelefon: +49 1522 2583953

Katrin Oberin

Strategy Consultant
Mobiltelefon: +49 1525 3210446

Der Hamburger Senat hat sich zum Ziel gesetzt, die Lebens- und Aufenthaltsqualität in der Innenstadt deutlich zu verbessern und den Einzelhandel zu stärken. Dafür wird auf eine klimafreundliche Umgestaltung des Zentrums gesetzt. Zusätzliche öffentliche Plätze, eine fuß- und fahrradfreundliche Verkehrsplanung sowie eine vernetzte städtebauliche Planung führen zu einer geringeren Lärm- und Luftbelastung in der Innenstadt und erhöhen deren Attraktivität.

Mit nachhaltiger Mobilitätsplanung zu mehr Aufenthaltsqualität

Innerhalb der nächsten Jahre soll dem Fuß- und Radverkehr deutlich mehr Raum gegeben und der Autoverkehr reduziert werden. Am Jungfernstieg wurde dies bereits in einem ersten Pilotprojekt umgesetzt. Entstehen sollen beispielsweise neue Fußgängerzonen und Orte, an denen Menschen gerne verweilen. Dies belebt die Innenstadt und wirkt sich positiv auf den Einzelhandel im Zentrum der norddeutschen Metropole aus. Auch der Ausbau der Radinfrastruktur wird die Attraktivität des Zentrums langfristig steigern, da immer mehr Bürgerinnen und Bürger auf das Fahrrad umsteigen. 
Gleichzeitig sollen auch Alt- und Neustadt sowie die HafenCity mehr zusammenwachsen. 

Datenbasierte Planungen erfassen tatsächliche Bedarfe

Ramboll evaluiert die aktuelle Situation und leitet Handlungsempfehlungen für mögliche weitere Teilprojekte ab. Dafür nutzen wir Daten aus Befragungen von Verkehrsteilnehmerinnen und -nehmern, Anwohnerinnen und Anwohnern sowie den anliegenden Gewerbetreibenden. Auch Verkehrszählungen fließen in die Analyse mit ein. 

„Die Zusammenarbeit mit der Hansestadt wird durch dieses Projekt noch einmal ausgebaut. Die große methodische Kompetenz im Bereich nachhaltiger Städte- und Mobilitätsplanung haben wir bereits in vielen ähnlichen Projekten bewiesen“, kommentiert Projektleiter Jens Vogel. 

„Das Projekt ist wie maßgeschneidert für Ramboll. Als führendes Beratungsunternehmen für eine nachhaltige Gesellschaft können wir hier gute Empfehlungen geben, wie man derartige Projekte unter Einbindung aller Stakeholder zielgerichtet weiterentwickeln kann. Wichtig dabei ist vor allem, auch die Bedürfnisse der Menschen nicht aus den Augen zu verlieren. Zudem müssen die jeweiligen Maßnahmen im Einklang mit wirtschaftlichen umweltpolitischen Interessen stehen“, ergänzt Katrin Oberin, Key Account Managerin für Hamburg. „Durch unseren holistischen Ansatz können wir ein breites Spektrum an komplementärem Fachwissen einfließen lassen, und einige Schritte vorausdenken.“