Digitale Transformation der Industrie (Industrie 4.0)

30. Juli 2019
Bislang waren Umweltaspekte in der Forschung zu „Industrie 4.0“ nur ein Randthema. Im Auftrag des Umweltbundesamtes erarbeitet Ramboll Lösungsansätze, um Umweltpotenziale in diesem Umfeld besser ausschöpfen zu können. 

Kontakt

Milos Milunov

Senior Consultant
Telefon: +49 89 978970-160

Die derzeitige Forschung zur „Industrie 4.0“ fokussiert sich in Deutschland stark auf die Standardisierung im technischen und digitalen Bereich. Ziel ist es, die durchgehende Interoperabilität betriebsintern wie auch unternehmensübergreifend in einem lokalen bis globalen Netzwerk herzustellen. Hinzu kommen die hierfür passgenauen, hochkomplexen Datenmodelle sowie der zunehmende Einsatz künstlicher Intelligenz, welcher zur Beherrschbarkeit der immer komplexer werdenden Systeme schon heute notwendig und in Zukunft unabdingbar ist.

Umweltaspekte werden bei den aktuellen Forschungsarbeiten zu „Industrie 4.0“, wenn überhaupt, nur am Rande betrachtet. Der Fokus liegt dabei zumeist auf der Material- oder Energieeffizienz und deren vorrangiger Untersuchung aus ökonomischer Sicht. 

Umweltaspekte im „Industrie 4.0“-Umfeld in den Fokus rücken

Diese enge Betrachtungsweise von „Industrie 4.0“, die auf den Maschinen- und Anlagenbau sowie die Stückgutproduktion fokussiert ist, soll in Zukunft deutlich erweitert werden. Deshalb erarbeitet Ramboll im Auftrag des Umweltbundesamtes, unter Berücksichtigung bereits existierender Lösungsansätze und Datenmanagementsystemen, neue Lösungsansätze für Umweltdaten und überprüft diese in der Praxis. Dabei fliesen Erfahrungen aus verschiedenen Branchen ein. Das geplante Vorhaben zielt konkret darauf ab, eine Grundlage für die zukünftige Ausschöpfung der Potenziale für die Umwelt in einem „Industrie 4.0“-Umfeld zu schaffen. 

Projektmanager Milos Milunov erklärt: „Unser Ziel ist es unter anderem, wiederkehrende und grundlegende Probleme, aber auch Potenziale, die aktuell beim Management von Umweltdaten gemacht werden zu identifizieren. Denn ein automatisierter, intelligenter Umgang mit digitalen Daten ist zentraler Bestandteil von „Industrie 4.0“. Auch Outputs für die Umwelt können nur auf der Grundlage entsprechender Daten entstehen. Nur so kann das derzeit existierende „Industrie 4.0“-Gestaltungsfenster noch aktiv genutzt und langfristige Potenziale für die Umwelt gehoben werden.“ 
 

Ramboll

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Tel:+49 40 302020-0
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