Susanne Leidescher

Business Development Assistant

T: +49 1525 3210450

Was ist sind deine Aufgaben bei Ramboll?

Seit August 2019 arbeite ich bei Ramboll Energy im Business Development von Offshore Wind. Mein Aufgabenbereich schließt eine Mischung aus Key Account Management sowie Marketing und Sales ein und umfasst unter anderem Koordinationsaufgaben, Market Research und die Angebotserstellung für den Bereich Offshore Wind.

Was war für dich ausschlaggebend, um bei Ramboll anzufangen?

Bevor ich zu Ramboll gewechselt bin, war ich bereits für ein Beratungsunternehmen im Energiebereich tätig. Persönlich interessiere ich mich sehr für das Thema Klimapolitik und Themen, bei denen der Nachhaltigkeitsaspekt sowie der Klimawandel aufgegriffen werden. Da Ramboll einen starken Fokus auf nachhaltige Entwicklung sowie den Bereich der Erneuerbaren Energien legt, hat mich die Stellenausschreibung für den Bereich Offshore Wind sowie die Unternehmenskultur von Ramboll direkt angesprochen.

Du hast 2020 ein Frauennetzwerk bei Ramboll gegründet. Was war die Idee dahinter?

Ich beschäftige mich schon seit längerer Zeit privat mit dem Thema nachhaltige Geldanlagen und Altersvorsorge für Frauen, darüber hinaus interessiert mich auch die Rolle von Frauen in der Wirtschaft im Allgemeinen. Seit 2020 spreche ich auch in einem privaten Podcast mit Expert:innen zu den Themen. Mit dem Netzwerk soll ein Erfahrungsaustausch zwischen Frauen geschaffen werden und damit auch die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln hin zu mehr Sichtbarkeit und Selbstbewusstsein.

Der Anteil der Frauen in der freien Wirtschaft hat sich in den letzten Jahren erhöht, aber besonders der Energiebereich ist in manchen Bereichen noch stark männlich dominiert. Auch in Energy Ramboll arbeiten noch mehr Männer in Führungspositionen als Frauen - wenngleich sicherlich das Verhältnis ausgeglichener ist als in anderen Unternehmen. Laut VDI waren Ende 2021 nur 15% des Vorstands der Top 200 deutschen Unternehmen weiblich. Ein schönes Beispiel ist auch die zuletzt stattfindende Münchner Sicherheitskonferenz: 30 Top-Manager treffen sich zum Lunch; darunter keine einzige Frau. 

Hier passiert in der Öffentlichkeit sicher so langsam ein Umdenken und auch bei Frauen selber muss ein Umdenken passieren. Genau aus diesem Grund ist es wichtig, dass fortschrittliche Unternehmen diese Themen ansprechen und Frauen die Möglichkeit geben, sich untereinander über berufliche Ziele und Möglichkeiten austauschen.

Was sind die Pläne und Ziele für das Frauennetzwerk?

Die Initiative des Netzwerkes in Deutschland ist noch recht neu. Das Frauennetzwerk ist seit Dezember 2021 auf ca. 45 Frauen herangewachsen. Es gibt ein Organisations-Team, das sich regelmäßig trifft und das sich auch über potentielle Veranstaltungen und Ziele austauscht. Einmal im Monat laden wir zu einem Brown Bag Lunch ein, zu dem wir Frauen in Führungspositionen als Speakerinnen gewinnen, die sich mit den Themen Equality, Diversity & Inclusion (EDI) auskennen und bereits eigene Erfahrungen gesammelt haben und als Motivation und Inspiration dienen sollen.

Im Moment handelt es sich bei dem Frauennetzwerk noch um ein interessensbasiertes Netzwerk, das hauptsächlich zum Austausch untereinander dient. Ich würde mich freuen, wenn es zukünftig ein fester Teil von Ramboll Deutschland werden würde, das Ideen auch an das Management zurückträgt.
Ich erhoffe mir, dass wir die Entwicklung des Frauennetzwerkes so mehr fördern und etablieren können und sich auch noch mehr Frauen melden, die ein aktiver Teil des Netzwerkes sein wollen, sodass sich auch das Netzwerk selber noch weiterentwickelt.